Um die Trinkwasserversorgung für die Stephanskirchner Bürger auch in Zukunft zu sichern, ist man auf der Suche nach neuen Trinkwasserquellen.
Der Gemeinderat hat deshalb Probebohrungen im Gemeindegebiet östlich von Högering beschlossen.

Bisher sind aber grundsätzliche Fragen noch nicht geklärt. Unter anderem ist die Grundwasserfließrichtung noch nicht genau ermittelt – gerade dies ist wegen einer ehemaligen Munitions- und einer früheren
Mülldeponie in der Nähe enorm wichtig, um Gefahrenpotential für die Bürger ausschließen zu können.

Die Areale um den geplanten Trinkwasserbrunnen sollen zudem zu Wasserschutzzonen erklärt werden. BP-Gemeinderat Robert Zehetmaier sieht daher die Gefahr von „Zwangsenteignungen“ und appellierte in diesem
Zusammenhang für eine offene Informationspolitik gegenüber den Grundeigentümern: „Im Bereich der Schutzzonen sind erhebliche Nutzungseinschränkungen zu erwarten, auch wenn diese noch nicht in ihrem
ganzen Umfang klar sind. Doch gerade die Waldbauern brauchen Planungssicherheit, deshalb bin ich dafür, diese in vollem Umfang über die Planungen und ihre Auswirkungen zu informieren. Die beiden bisher
dazu veranstalteten Infoabende sind dafür nicht ausreichend.“

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